

Die Klöster in Ohl
(Heimstätten des Glaubens)
In der Mark Nordhalben
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Kloster Knoffelbach (Äbtissin Magareta von Metzrad)
„Wie der Dampf der Kräuter, so soll auch der Geist emporsteigen.“ – Klosterregel der Schwestern von Knoffelbach
Eingebettet in die stillen Hügel der Mark Nordhalben, unweit des dunstigen Ufers der Drau, liegt das Kloster Knoffelbach, benannt nach dem gleichnamigen Nebenarm des Flusses, der in gemächlichem Lauf durch das Lehen Spatzbrack zieht. Der kleine Knoffelbach, von Weiden gesäumt und häufig vm morgentlichen Dunst umspielt, speist die Fischteiche und Kräuterbeete der Klosterfrauen und ist Lebensader wie auch Sinnbild für die stille Beständigkeit, die dieses Gotteshaus durchdringt. In der Nähe des Klosters liegt das gleichnamige Dorf Knoffelbach, ein bescheidenes Fleckchen voller Bauersleut und Handwerker, das eng mit dem Kloster verflochten ist – wirtschaftlich, geistlich und auch in Fragen der Heilkunde.

Die Klosteranlage selbst ist ein schlichtes, aber ehrwürdiges Bauwerk aus hellem Bruchstein mit dunklen Schieferdächern, wie sie in Nordhalben üblich sind. Die Gebäude gruppieren sich um einen rechteckigen Innenhof mit einem Brunnen aus der Frühzeit des Hauses. Eine kleine, gedrungene Kirche mit gedrungenem Turm, ganz dem Stil des nordhalbischen Landes entsprechend, bildet das Herzstück der Anlage. Besonders bemerkenswert ist das Skriptorium, dessen Fenster eigens so gesetzt wurden, dass das Licht zur Schreibzeit am Morgen auf die Pulte fällt, während der Nachmittag den Kräuterkammern und der Alchemie gehört.
Gegründet wurde das Kloster vor beinahe zweihundert Jahren von der legendären Äbtissin Irmina von Spatzbrack, einer umstrittenen, doch verehrten Frau, die aus einer alten Linie hervorging. Sie legte den Grundstein für die Verbindung aus Ordonstreue, Naturheilkunde und praktischer Bildung, die das Haus bis heute prägt.
Heute wird das Kloster von Äbtissin Magareta von Metzrad geleitet – einer gelehrten und wortgewandten Frau von ruhiger Hand, die sowohl bei Adel als auch bei Landvolk hohes Ansehen genießt. Magareta gilt als strenge, aber gerechte Vorsteherin, bewandert in den heiligen Schriften ebenso wie in den Wissenschaften der Heilkunst und der Pflanzenkunde. Sie diente in jungen Jahren als Gesellin im Skriptorium von Sankt Brabant und wurde später ins Haus Knoffelbach berufen.
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Abtei von Severak (Priorin Celestina von Gollenstein)
„In Demut wurzelt die Weisheit, in Erkenntnis blüht die Tugend.“ – Lehrspruch der Severakischen Konventsschule
An den sanften Ufern der grünen Treidel, jenes gemächlich dahinströmenden Flusses, der Kaufleute, Fuhrwerke und Flöße durch die Mark Nordhalben geleitet, erhebt sich ehrwürdig die Abtei von Severak. Sie liegt im Lehen Spatzbrack, nahe der Grenze zum Lehen Jengen und der alten Stadt Dornsteyn. Durch ihre Lage an der Großen Reichs- und Handelsstraße, die von Welden bis hinauf nach Röbersund führt, nimmt Severak eine Schlüsselstellung ein: ein geistiges Bollwerk ebenso wie eine bedeutende Bildungsstätte für die Töchter des Landadels.
Die Abtei ist ein weitläufiges, befestigtes Bauwerk aus hellem Sandstein, eingefasst von niedrigen Wehrmauern, einem kunstvoll gearbeiteten Torbogen und einer langgezogenen Allee von Pappeln, die zur Hauptpforte führt. Das Hauptgebäude ruht auf einem flachen Hügelrücken mit Blick auf die grüne Treidel, deren Wasser in der Abendsonne smaragdgrün schimmert – ein Anblick, der dem Fluss seinen Namen gab.
Ein kleiner Hafen für Versorgungsflöße sowie eine Zollstelle gehören ebenfalls zur Anlage, denn die Abtei erhebt in ihrem Bannkreis ein Wegerecht auf die Brücke über den Fluss. Händler halten oft vor den Mauern, um Waren feilzubieten oder Segnungen für ihre Fahrt zu erbitten.
Die Gründung der Abtei geht zurück auf Fürstin Elswina von Dornsteyn, eine gelehrte und fromme Frau aus dem Hause der Dreiblattlinie, die im Jahre 297 n. d. g. S. v. Ohl ein Haus stiften ließ, „in dem Töchter Tugend lernen und Wissen leuchtet wie Gold auf Seide“. Heute wird das Haus geleitet von der Priorin Celestina von Gollenstein, einer Frau von ernster Miene und tiefem Glaube, die sich ganz dem Bildungsauftrag ihres Hauses verschrieben hat. Man sagt, sie hätte einst eine Audienz bei der Königin gehabt, in der sie das Bildungsideal der Abtei so eindrücklich verteidigte, dass man ihr daraufhin die volle Gerichtsbarkeit über alle Schülerinnen im Bannkreis Severaks überließ.
In der Mark Siefentrutz
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Kirche des heiligen Wunibald von Tertulin zu Wolfrathsheim (Abt Samuel von Brunstett)
Erhaben und ehrfurchtgebietend erhebt sich im Herzen der Hauptstadt Wolfrathsheim, unweit des geschäftigen Marktplatzes, das weihevolle Gotteshaus des heiligen Wunibald von Tertulin – ein Ort, an dem Gnade, Buße und stille Wunder sich begegnen. Es ist die bedeutendste Kirche der gesamten Mark Siefentrutz, gestiftet einst von einem Ahnherrn derer von Siefentrutz als Ort des Gedenkens an jenen Heiler, der mehr durch Demut als durch Worte predigte – und der dafür den Märtyrertod starb.
Wolfrathsheim, als größte Stadt der Mark, ist geprägt von Gegensätzen: Die strengen Pfähle der Pfahlgasse, das lärmende Leben im Händlerviertel, das Laster der Unterstadt und das gedämpfte Elend der Anderlingsgassen. Inmitten dieses Gewühls liegt die Kirche Wunibalds wie ein ruhender Fels, ein Ort der Einkehr, Hoffnung und Heilung. Die steinernen Mauern der Kirche wirken schlicht, fast asketisch, doch jede Fuge atmet den Geist des einstigen Bruders von Tertulin.
Die Kirche Wunibalds wurde aus hellem, rauem Kalkstein errichtet, der in der Morgenluft silbrig glänzt – Symbol für Reinheit und Offenheit vor Ordon. Der hohe, schlanke Glockenturm trägt kein Kreuz, sondern das geschnitzte Haupt des heiligen Wunibald, dessen Gesicht mit geschlossenen Augen dem Eingang zugewandt ist. Man sagt, in Zeiten großer Not tränten diese hölzernen Lider rote Tropfen.
Im Inneren ist die Kirche bewusst schlicht gehalten: Holz, Stein und Kerzenlicht bestimmen das Bild. Das Auge wird unweigerlich zum Hauptaltar gezogen – dort steht eine lebensgroße Statue des heiligen Wunibald, in schlichter Kutte, mit einem Ölkrug in der einen und einer geöffneten Hand in der anderen. Zu seinen Füßen liegt ein Abbild des geheilten Mädchens von Astolat. Der Altar ist kein Ort des Triumphes, sondern der stillen Buße: eine Gedenkstätte für das Wunder und das Unrecht zugleich.
Entlang der Seitenkapellen finden sich Darstellungen aus der Legende:
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Wunibald betet in Astolat, während Blut und Öl sich auf den Lippen des Mädchens vermengen.
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Die Verurteilung durch die Bischöfe.
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Die Enthauptung vor dem Stadttor.
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Sein Schädel auf der Zinne, aus dessen Augen blutige Tränen fließen.
Eine seltene Darstellung im Kirchenchor zeigt die Szene, wie Kranke durch das Stadttor Astolats schreiten, während der Schädel über ihnen weint – ein Gleichnis für heilende Gnade trotz weltlicher Verurteilung.
Die Kirche hat sich ganz dem Erbe ihres Patrons verschrieben: Heilung an Leib und Seele. Sie betreibt neben dem Pilgerhaus auch eine kleine Heilerstube, in der Brüder und Schwestern des Ordonsglaubens Kranke pflegen. Zweimal wöchentlich wird im Kirchenschiff eine Salbung der Bedürftigen abgehalten, bei der Abt Samuel von Brunstett persönlich den heiligen Trank segnet – eine Mischung aus Öl, Rosenwasser und einem Tropfen Blut vom geweihten Altartuch.
Die Menschen der Stadt – ob aus der Oberstadt oder den Gassen des Flößerviertels – suchen hier Rat, Trost und Linderung. Auch aus anderen Teilen der Mark reisen Kranke und Pilger an, in der Hoffnung, am heiligen Ort die Kraft des Wunibald zu spüren.
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Heilige Abtei von Sankt Brabant (unter dem geistlichen Schutz der heiligen Adelhaid von Brabant)
„Was im Herzen geopfert wird, das wiegt schwerer als Gold im Beutel.“ – Spruch der Brüder von Brabant
Im westlichen Teil der Mark Siefentrutz, im Lehen Waldenfels gelegen, dort wo die dichten Wälder sich an die Ausläufer der Trollmauer schmiegen und der Wind rau aus den Höhen herabstreicht, liegt die ehrwürdige Abtei von Sankt Brabant. Abseits der großen Handelswege errichtet, fern von Lärm und weltlicher Eitelkeit, ist sie ein Ort der Einkehr, Buße und stillen Frömmigkeit.
Ein schmaler, oft nur von Pilgern und wenigen Reisenden genutzter Pfad führt durch dunklen Tannenforst zur Anlage. Besonders in den frühen Morgenstunden hängt der Nebel schwer zwischen den Stämmen, und nicht selten meint man, Stimmen im Wind zu vernehmen – Gebete vergangener Tage oder Mahnungen aus alter Zeit.
Die Abtei selbst ist ein gedrungenes Bauwerk aus dunklem, grob behauenem Stein, der aus den nahen Hängen der Trollmauer gewonnen wurde. Ihre Mauern sind hoch, doch nicht zum Schutz gegen Feinde allein errichtet, sondern auch als Sinnbild der Abgrenzung von der sündhaften Welt. Ein schlichtes Tor, über dem das Ordonsrad in verwittertem Holz angebracht ist, gewährt Einlass in den inneren Hof.
Im Zentrum erhebt sich die Klosterkirche – ein karger Bau ohne Prunk, dessen Inneres von Kerzenlicht und Weihrauch erfüllt ist. Der Altar ist der heiligen Adelhaid von Brabant geweiht, deren Bildnis sie mit einem Korb voller Rosen zeigt. Man sagt, an besonders gesegneten Tagen liege ein feiner Duft von Blüten in der Luft, selbst im tiefsten Winter.
Die Brüder und Schwestern der Abtei leben nach strenger Regel. Ihr Tagewerk besteht aus Gebet, harter Arbeit und der Fürsorge für jene, die den Weg hierher finden. Anders als in den großen Klöstern des Reiches liegt ihr Augenmerk weniger auf Gelehrsamkeit, sondern vielmehr auf Buße, Läuterung und tätiger Nächstenliebe.
Ein kleines Spital ist Teil der Anlage, in dem Kranke und Versehrte Aufnahme finden. Besonders in Zeiten von Seuchen oder nach harten Wintern suchen viele den Weg nach Sankt Brabant – in der Hoffnung auf Heilung oder wenigstens einen würdigen letzten Ort. Auch Reisende, die sich im Wald verirrt haben oder von Wölfen verfolgt wurden, berichten, sie hätten in der Ferne das Läuten der Klosterglocke vernommen, das sie sicher zur Abtei führte.
Berüchtigt ist die Abtei jedoch auch durch eine düstere Begebenheit:
An der äußeren Mauer, unweit des alten Kirchhofs, hängt an einer eisernen Kette ein altes Schwert – „Acht-Hau“ genannt. Es soll an den Ort erinnern, an dem einst ein Mord geschah, so niederträchtig, dass selbst der Boden ihn nicht vergaß. Kein Gras wächst dort, und die Brüder meiden die Stelle nach Einbruch der Dunkelheit. Es heißt, an jenem Jahrestag falle ein dunkler Tropfen vom Stahl herab.
Die Abtei von Sankt Brabant ist kein Ort des Glanzes. Sie ist rau, streng und von alter Frömmigkeit geprägt – ganz im Geiste der Mark Siefentrutz. Wer hierher kommt, sucht nicht Reichtum oder Wissen, sondern Vergebung, Prüfung und den rechten Pfad vor Ordon.
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Inquisitionsfeste Geisselwind (Großinquisitor Jacobus von Mönau)
Wo der Traufbach aus den nebelverhangenen Wäldern der Siefentrutzer Randklüfte herabrauscht, dort, wo das letzte feste Land abrupt endet und das Reich in klaffende Tiefe übergeht, steht sie – Geißelwind. Eine Feste aus grauem Stein, geschmiegt an den Rand der bodenlosen Schlucht, deren schwarzer Schlund selbst bei Tag den Blick verschluckt.
Hinter ihr das zerklüftete Hochland der Mark Siefentrutz, durchzogen von windzerzausten Kiefern, Moorfetzen und dem dichten Siefener Wäldern. Vor ihr – nichts als Sturz, endlos und verschwiegen. Der Nebel von Drühben, der aus der Tiefe steigt, verschleiert, was jenseits liegt. Nur bei klarem Wetter erkennt man noch die brüchigen Pfeiler der Brücke von Achtwinden, die einst Ohl mit dem Verlorenen verband – nunmehr zerborsten, ein Denkmal vergangener Torheit, versunken im Dunst.

Die Feste selbst wirkt mehr wie ein aus dem Fels geschlagener Gedanke als ein Bauwerk. Ihre Mauern sind gedrungen, von Wind und Regen gegerbt, von unzähligen Wintern gezeichnet. Kein Zierat, keine Farbe, nur Funktion und Festigkeit. Im Inneren führen enge Gänge durch kaltes Gemäuer. Feuchte kriecht an den Wänden empor, das Licht der Fackeln kämpft gegen das Dunkel, das selbst am Tage nicht weicht.
Der Zwinger liegt tief – wie ein aufgerissenes Maul, bereit, alles zu verschlingen, was sich ihm nähert. Über ihm der Bergfried, viereckig, trutzig, ohne Banner, ohne Glocke. Von seinem höchsten Stockwerk aus sieht man – wenn überhaupt – das ferne, fremde Ufer Drühbens, dort, wo die alten Schrecken ruhen und neue sich regen.
Ein Hauch von Gericht liegt über allem. Die letzte Feste der Inquisition.
In der Mark Welden
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Bischofskirche des Heiligen Sachshelm zu Hirschsprung (Bischof Heinrich II. von Hengersberg)
Inmitten der alten Herzogstadt Hirschsprung erhebt sich auf einer Anhöhe die mächtige Bischofskirche der Mark Welden – zugleich geistliches Herz des Landes und sichtbares Zeichen ordonischer Ordnung. Errichtet unter der weisen Aufsicht des derzeitigen Bischofs Heinrich II. von Hengersberg, wurde der Bau unter dem Schutz des Heiligen Sachshelm von der Quelle vollendet – jenes schlichten, frommen Mannes, der den Armen Wasser reichte und durch Entbehrung das Volk zur Buße rief.
Die Kirche trägt in Stein gemeißelt den Namen des Heiligen: Sancti Saxhelmi Ecclesia. Schon von fern kündet ihr wuchtiger Glockenturm, der „Turm der Buße“ genannt, vom Ringen des Menschen um Erlösung. Viermal täglich erklingen die Glocken im Gedenken an die vier Entbehrungen Sachshelms: Stille, Wasser, Brot und Licht.
Der Bau wurde in der für Welden typischen grauen Porphyrsteinweise vollzogen, rau und schlicht anmutend, doch von edelster Verarbeitung. Der Grundriss folgt dem alten Kreuzschema, doch ist das Langhaus ungewöhnlich lang gestreckt, was die Größe der Gemeinde widerspiegelt, die sich hier allsonntäglich zum Gottesdienst sammelt.
Ein besonderes Augenmerk verdient die Westfassade, wo in einem Tympanon Sachshelm dargestellt ist, wie er einer armen Mutter ein Fass Wasser reicht. Umrahmt wird dieses Relief von Inschriften, die an seine Worte erinnern: „Wer nichts hat, dem gehört das Reich der Ordnung.“
Das Innere der Kirche ist von ernster, fast asketischer Schönheit. Hohe Rundbögen, mächtige Säulen ohne Gold oder Zierrat. Statt buntem Glas wurden dünn geschliffene Schieferplatten aus Schiefershöhe eingesetzt, die ein gedämpftes, bläuliches Licht werfen – gleich dem Licht der frühen Dämmerung, das an Sachshelms tägliche Andacht zur Stunde der Quelle erinnert.
Im Chorraum erhebt sich der große Hochaltar, gefertigt aus einem einzigen Block Rottenbrucher Kalkstein. Darauf ruht das silberne Reliquiar mit einem Splitter des hölzernen Kruggriffs, den Sachshelm getragen haben soll. Über dem Altar schwebt, getragen von vier bronzenen Pfeilern, ein Baldachin, unter dem das Wappen der Mark Welden und das Zeichen Ordons vereint prangen.
Zur Rechten des Chorraums liegt die Kapelle der stillen Quelle, wo ein stetes, sanftes Rinnsal in ein steinernes Becken fließt – gespeist aus einem unterirdischen Brunnen. Der Legende nach entstand diese Quelle in der Nacht der Einweihung, als Bischof Heinrich und sein Gefolge zu Sachshelm beteten. Seitdem gilt das Wasser als segnend und heilend – doch nur, wenn es in Stille entnommen wird.
Zur Linken liegt die Kapelle des Grosjohn, einem weiteren Heiligen Weldens, Schutzpatron der Mühsal und der arbeitenden Hände. Hier sind in die steinernen Wände hunderte eiserner Nägel geschlagen – jeder von einem Gläubigen, der sein mühseliges Werk dem Ordon geweiht hat.
Der Bischofsstuhl selbst, einfach und ohne Prunk, trägt dennoch eine tiefe Inschrift: „Non est potestas nisi a Ordon – Es gibt keine Macht außer von Ordon.“ Hier spricht Bischof Heinrich II. von Hengersberg seine Kanzelworte, schlicht, scharf und voller Geist, ganz in der Tradition Sachshelms.
Feier und Wallfahrt:
Alljährlich zur Zeit der Quelltage im Frühsommer pilgern Gläubige aus ganz Welden und darüber hinaus zur Bischofskirche. In einer feierlichen Prozession tragen sie leere Tonkrüge vom Fluss zur Kirche, lassen sie in der Kapelle füllen und tragen sie mit Gebet wieder heim – ein rituelles Gedenken an Sachshelm, das Gnade, Segen und Barmherzigkeit für das Jahr erbittet.
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Kloster Sankt Gelden (Abt Clemens Gremmo)
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Kloster Pudagla