

Reliquien & Artefakte

Die Laterne des heiligen Rainald Tauler
Obwohl die Legende des heiligen Rainald fest in den Wäldern Siefentrutzes verwurzelt ist, ruht seine berühmte Laterne heute im Herzen der Mark Welden – in der ehrwürdigen Bischofskirche des Heiligen Sachshelm zu Hirschsprung.
Aktuell in Obhut von Bruder Sebastian Sonnenschein, Lehen Schiefershöhe, Mark Welden


Der Goblin-Kragen
Um das gewalttätige Temperament des Goblins zu drosseln und seine Herren zu schützen wird einem jeden Goblin ab dem achten Lebensjahr die Halsfessel angelegt.
Durch ein speziell zu diesem Zwecke entwickelte Bindungszauber wird dem Goblin durch einen Hexenjäger oder Gesandten der Kirche die Halsfessel angelegt, sowie sein Halter-Vertrag mit Namen des Goblins und des Herren erstellt. Fortan ist es dem Träger der Fessel nicht mehr möglich absichtlich und vorsätzlich seinem Herrn zu schaden.
Der Stab & Stola des Heiligen Hubertinus de Cassare´
Kardinalbischof Hubertinus de Cassare´ verstarb im Jahre 424. 425 erschien er dem Ritter von Weide in einer Vision.
Aktuell in Obhut von Ritter Albrecht von Weide, Lehen Schiefershöhe, Mark Welden


Der heilige Strohsack
Artikel aus der Ameranger Fanfare Juli, 423 n.d.g.S.v.Ohl:
"Stadt Klingenstein - Nordhalben; seine Durchlaucht Fürst Johannes von Schnabelwaid übergab in einem zeremoniellen Akt, nach der Einweihung des von ihm gestifteten Ordons-Schreins zu Klingenstein, eine heilige Reliquie des seligen Bernhard in die Obhut der Kirche. Lange Zeit war die Familie von Schnabelwaid Hüter & Beschützer des heiligen Strohsackes des Bernhard. Die Legende besagt es sei tatsächlich der Strohsack, auf welchem der selige Bernhard einst auf dem Lindhügel schlief.
Ordon est Orderie! "
Reliquia Occulus
So sagt die Legende die heilige Valentina machte einst einem blinden Manne wieder sehend. Und fortan hatte dieser auch die Gabe der Hellsicht. Als er dann nach einem langen guten Leben zu Ordon berufen wurde, verwahrte man seinen Schädel in der Krypta zu Sankt Gelden.
Und so geht die Legende, ein wahrer Gläubiger, welcher die Reliquie in den Händen hält, vermag alles zu sehen,
Aktuell im Besitz des Markgraf Erich von Welden, derzeit in Obhut des Kloster Sankt Gelden, Mark Welden


Manus Veritatis
Die Legende von der Hand der Wahrheit
In alten Tagen, da Recht noch unter freiem Himmel gesprochen wurde und ein Eid schwerer wog als Gold, lebte ein Richter, der weder Bestechung noch Drohung kannte. Sein Name ist vergessen, doch sein Werk blieb.
Als einst ein Streit das Land zerriss – Bruder wider Bruder, Vasall wider Herrn –, bat er den Höchsten um ein Zeichen, das Lüge von Wahrheit scheide. In der Nacht erschien ihm im Traum ein Schmied mit rußgeschwärztem Antlitz. Dieser sprach: „Nicht das Schwert soll richten, sondern das Gewissen.“ Und er wies ihn an, einen Handschuh zu schmieden, stark wie der Wille zum Recht und rein wie ein ungebrochenes Wort.
So ward der Handschuh im Feuer gehärtet und mit einem klaren Stein versehen, der das Licht fing wie ein gefrorener Tropfen Morgenröte. Als der Richter ihn erstmals anlegte und die Hand auf die Brust eines Meineidigen legte, da begann der Stein zu glimmen. Der Mann schrie auf, nicht vor Wunden am Leib, sondern vor brennender Reue, und bekannte seine Schuld unter Tränen.
Von da an nannte man ihn die Hand der Wahrheit.
Doch die Legende mahnt: Als nach des Richters Tod ein habgieriger Vogt den Handschuh an sich riss, um Gegner zu beugen, da glühte der Stein in seiner eigenen Faust. Und keiner hörte mehr von ihm, außer dass sein Geschrei noch lange in den Mauern widerhallte.