top of page

Drühben & Astolat

0dd2e6570f4954bbc2245b51b0bafa35.jpg
Drühben Wappen Spitzschild2.gif

Von Schuld, Schweigen und der nun gebotenen Befreiung der Heiligen Stadt

 

Einst war Drühben Teil des einen und ungeteilten Königreiches . Der Fluss Ohl, der aus den Höhen des Bärentals kam und gen Welden zog, verband die Reiche Nordhalben und Drühben nicht nur durch Wasser und Handel, sondern auch durch Nachbarschaft und Frieden. Über die große schwarze Brücke bei Amerang zogen Händler, Pilger und Bauern, Kohl aus Nordhalben und Rüben aus Drühben, einträchtig vereint unter dem Auge Ordons.

Doch aus Neid, Hochmut und falschem Begehren ward der Same des Verderbens gesät.

Der erste Frevel – Die Rose von Astolat

 

Astolat, die Heilige Stadt, war schon in jenen Tagen ein Ort des Lichts. Dort geschah es, dass die Prinzessin von Astolat einem Prinzen aus Nordhalben ihr Herz schenkte. Rein war ihre Liebe, ordonsgefällig und von beiderseitiger Treue getragen.

Doch ein Grafensohn aus Drühben, von Missgunst zerfressen, begehrte die Prinzessin ebenfalls. Als seine Zurückweisung kundgetan wurde, suchte er nicht Reue, sondern Rache. Im Wurmwald wandte er sich an ein altes Hexenweib und ließ dunkle Künste wirken. Ein Fluch ward gesprochen, und der Prinz verfiel einem langsamen Sterben.

Weder Gelehrte noch Medikus, weder Magus noch Wissen vermochten zu helfen. Nur eine seltene Rose, von Ordon selbst gesegnet, konnte Heilung bringen. Die Prinzessin selbst zog aus, suchte in ganz Ohl, durch Wälder, Berge und Ödland. Erst durch Ordons Gnade fand sie die Rose auf dem höchsten Gipfel Weldens, erblüht aus ihrer Träne der reinen Liebe.

Der Fluch ward gebrochen, der Prinz gerettet, und Astolat erlebte Jahre des Friedens. Noch heute heißt es, dass die Rosen im Schlossgarten Astolats heilende Kräfte tragen – ein Zeichen, dass Ordon selbst diesen Ort einst erwählte.

Doch der Frevel war geschehen. Hexerei war erstmals mit dem Namen Drühbens verknüpft.

Der Hexenfall und die Spaltung der Welt

Jahrzehnte später, im Streit um Märkte, Stolz und alte Kränkungen, ging Drühben erneut einen Pakt ein – diesmal offen und verheerend. Eine finstere Hexe erhob sich, deren Name aus allen Chroniken getilgt wurde. Sie schürte Hass, führte Krieg und stellte sich an die Spitze drühbener Heere.

In der Schlacht an der Ohl, die als Hexenfall in die Geschichte einging, wurde sie schließlich von Thomas von Ohlfeen, Ritter Ordons niedergerungen. Doch im Sterben entlud sich ihre Magie mit solcher Gewalt, dass die Erde selbst aufriss. Der Fluss Ohl verschwand, und an seiner Stelle klaffte fortan eine bodenlose Schlucht, die Drühben von Ohl, Siefentrutz und Welden trennte.

Die große schwarze Brücke zerbarst. Nur ein Ruinenrest steht bis heute auf drühbener Seite, sichtbar allein bei starkem Westwind, wenn der Hexennebel aus der Tiefe steigt.

02f833b2466dc5ea1f4cd54815cc9356.jpg

Schweigen, Abfall und Finsternis

Nach dem Hexenfall erklärte sich Drühben unter König Rogard I. zum freien Königreich. Man schwor Rache für die gefallene Hexe und kehrte Ohl, Ordon und der Kirche den Rücken. Astolat verstummte. Kein Pilger kehrte zurück, kein Bote kam mehr.

Die umliegenden Reiche mieden Drühben. Man nimmt an, dass Lamia-Hexen, verborgene Kulte und finstere Mächte dort erneut Fuß fassten. Der magische Anker bei der Academia Occulta wurde missbraucht, um Leuchtfeuer für Hexen aus Drühben zu setzen und Wege über die Schlucht zu bahnen.

So vergingen fast vierhundert Jahre in Schweigen und Verdammnis.

Astolat – Grab, Schuld und Hoffnung

Für die Kirche Ohls jedoch blieb Astolat stets mehr als eine verlorene Stadt. Dort soll Sire Thomas von Ohlfeen, Großmeister der Schwertgesellschaft der treuen Ritter von Ohl, seine letzte Ruhe gefunden haben. Er, der mit Schwert und güldenem Horn dem Hexenfall entgegentrat, gilt als lebendiges Zeugnis des Sieges Ordons über die Hexerei.

Astolat ist zugleich Ort des Sieges, des Opfers und der Schuld. Solange die Stadt in den Händen der Finsternis liegt, ist der Sieg unvollendet.

Der Aufruf zur Befreiung Astolats

Darum hat die Heilige Kirche von Ohl in jüngster Zeit gesprochen. Im Namen Ordons und auf Geheiß der Prima Mater Königin Karoline von Nordhalben, von Ordons Gnaden Prima Mater von Ohl, Königin von Ohl und Nordhalben, Mutter der Kirche und Licht aller Gläubigen, hat die Inquisition den heiligen Auftrag verkündet. Durch den Mund des Jacobus von Mönau von Ordons Gnaden Großinquisitor von Ohl, Salvator animarum – Retter der Seelen wurde das Königreich aufgerufen, die Heilige Stadt Astolat zu befreien, die Hexen zu zerschlagen, die Altäre zu reinigen und Drühben dem Lichte Ordons zurückzuführen.

Dies ist kein Krieg aus Gier, sondern ein Werk der Ordnung.
Kein Feldzug aus Hass, sondern ein Radzug der Erlösung.

Denn Astolat war einst heilig, ist es der Sache nach noch immer – und soll es wieder werden.

OHLER ORDON Gif.gif
Mark Nordhalben
Das Königreich Ohl
Mark Siefentrutz
Markt Welden
Mark Drühben
  • Instagram - Schwarzer Kreis
  • YouTube - Schwarzer Kreis
  • Facebook Round

FOLGE UNS AUF INSTAGRAM

ABONIERE UNS AUF YOUTUBE

BESUCH UNS AUF FACEBOOK

Hast du eine Frage?

bottom of page